Druckgrafik - Radierung

Radierung (von lateinisch radere „kratzen, wegnehmen, entfernen“) bezeichnet ein grafisches Tiefdruckverfahren der künstlerischen Druckgrafik.

 

Für den Tiefdruck werden der glatten, ebenen Oberfläche einer  Druckplatte (aus Kupfer oder Zink) Verletzungen in Form von Linien oder Punkten zugefügt (= radieren). Dazu verwendet man eine Radiernadel (Stahlnadel).

 

Bei der Kaltnadelradierung wird die Zeichnung mit der Radiernadel aus härtestem Stahl direkt auf der Druckplatte ausgeführt. Dabei können verschiedene Tiefen erzeugt werden, von zartesten Linien bis zu stärkeren Furchen mit aufgeworfenen Rändern, die viel Farbe aufnehmen und beim Drucken eine stärkere Schwärzung ergeben. Eine Ätzflüssigkeit wird nicht verwendet.

 

Bei der Ätzradierung wird die Zeichnung in eine zunächst auf die Platte aufgebrachte relativ weiche Abdeckschicht gekratzt. Anschließend wird die Platte mit einer Ätzflüssigkeit geätzt, wobei nur die Stellen angegriffen werden, an welchen die Deckschicht verletzt wurde. Nach dem Spülen der Platte wird die Deckschicht entfernt.

Quelle:Wikipedia

Aquatinta Radierung

"Landschaft" Aquatinta/Kaltnadelradierung 2017


"Sylt" Aquatinta/Kaltnadelradierung 2017

Kaltnadelradierung

"Cologne" Kaltnadelradierung 2010

"Blattskelett" Kaltnadelradierung 2008



"Öltuben" Kaltnadelradierung 2008

"Puppen" Kaltnadelradierung 2008